Abitur 2014 - Danach droht das Schwarze Loch?
In einem Workshop mit dem Titel „Abitur 2014 – Danach droht das schwarze Loch?“ nutzten interessierte Schülerinnen und Schüler des LFG Mannheim die Gelegenheit, berufliche Orientierung aus der Praxis zu erleben.
Die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten sind heute oft überfordert durch die Vielzahl der sich bietenden Möglichkeiten an Ausbildungs- und Studiengängen. Sie sehen sich mit Fragen konfrontiert, wie
- Welche Kompetenzen sind in der heutigen Arbeitswelt gefordert und wie schätze ich mich in diesen Kompetenzen ein?
- Welche Arbeitsbereiche gibt es und in welchen hab ich am meisten Spaß und Erfolg?
- Wie setze ich meine Kompetenzen und Stärken im Bewerbungsgespräch erfolgreich ein?
In dem gemeinsam von Herrn R. Schmidt, Studien- und Berufsorientierungslehrer am LFG und Herrn Halder, Elternvertreter der Kursstufe, initiierten Workshop setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit diesen Fragen auseinander. Mit Frau Reinpold wurde dafür eine Bildungsexpertin gewonnen, die im Rahmen Ihrer „Berufsarchitekturen®“ ein speziell für Abiturienten entwickeltes Beratungskonzept anbietet. Nach 16 Jahren Berufserfahrung in der Daimler AG, berät Sie seit über sechs Jahren angehende Abiturientinnen und Abiturienten bei der Planung der beruflichen Laufbahn.
Einen Schwerpunkt im Workshop bildeten die Kompetenzarten. Nach einem Input folgte eine Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler zu wichtigen Kompetenzen wie Teamfähigkeit oder Eigenmotivation. Diese Einschätzungen wurden dann sofort in einem „Bewerbungsgespräch“ eingesetzt, wobei die Akteure auch noch wertvolle Hinweise zu ihrem Verhalten durch Feedback aus der Runde bekamen.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Thematik der Arbeitspräferenzen gelegt, die Arbeitsbereiche also, in denen ich besonders gut bin und Spaß habe. Nach der Präsentation der acht Arbeitspräferenzen wurde an Hand verschiedener Berufswünsche die optimalen Präferenzkombinationen diskutiert. Die Bandbreite reichte vom Astronauten, über den Lehrerberuf bis hin zum Management Richtung Marketing.
Die Rückmeldung der Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer hat gezeigt, dass die Inhalte sehr nützlich, die Methoden sehr gelungen, die Zeit jedoch viel zu kurz war, um alle Fragen abschließend zu klären. "Die Motivation unserer Schülerinnen und Schüler nehmen wir zum Anlass, einen Folgeworkshop mit Frau Reinpold ins Leben zu rufen", so R. Schmidt, der gerade im Zuge von G8 und den dadurch jünger gewordenen Abiturientinnen und Abiturienten einen enormen Handlungsbedarf im Bereich der Studien- und Berufsorientierung an der Schule sieht.
Elternstimmen - Welche Erfahrungen Eltern mit der Abiturientenberatung bei Reinpold Berufsarchitekturen® machen
Eine Mutter: "Unser Sohn war sehr geprägt von der Karriere seines Vaters und hatte sich bereits auf einen Studiengang festgelegt. Gerade deshalb war uns eine unabhängige Einschätzung und Rückmeldung von einem Bildungsprofi wie Frau Reinpold wichtig. Die Beratung hat ihm aufgezeigt, dass die Welt größer ist und er prüft nun doch noch andere Möglichkeiten. Er hat seine Bequemlichkeitszone verlassen!"
Ein Vater: " Wir lassen unserer Tochter freien Lauf bei ihrer Entscheidung, wollen sie nicht beeinflussen. Sie hatte vor der Beratung bei Frau Reinpold überhaupt keine Ahnung, in welche Richtung sie nach dem Abitur gehen möchte, nur dass sie schnell etwas tun muss. Durch die intensive Beschäftigung mit ihren Kompetenzen und Talenten und Auseinandersetzung mit ihrem Zukunftsbild ist ein Prozess in Gang gekommen, der auch für uns überraschend war. Sie hat erkannt, dass sie selbst diejenige ist, die sich Druck macht und nimmt sich nun bewusst ein Jahr Auszeit, um verschiedene Dinge auszuprobieren, die in Richtung ihrer Kompetenzen und Arbeitspräferenzen gehen."
Soweit vorerst zu den Elternstimmen. Doch was macht unser Beratungskonzept so besonders? Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte und vom HIS (Hochschul-Informations-System GmbH) in 2006 durchgeführte repräsentative Studie gibt einen Überblick über Informationen und Schwierigkeiten bei der Studien- und Berufswahl. Der Bericht analysiert Stand und Entwicklung der Entscheidungsvorbereitung und –findung beim Übergang von der Schule in Studium, Ausbildung und Beruf von angehenden Studienberechtigten ein halbes Jahr vor dem Schulabschluss. Wir bei Reinpold Berufsarchitekturen® haben uns intensiv mit den Ergebnissen der Studie beschäftigt und die maßgeblichen Handlungsbedarfe aus Sicht der Schüler in unser Konzept integriert. Zusammen mit unserer über 15-jährigen Erfahrung in Personal- und Bildungsarbeit in einem internationalen Konzern und unserem Experten-Netzwerk bieten wir somit eine ganzheitliche und zielführende Abiturientenberatung an. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie und die Berücksichtigung in unserem Konzept möchten wir Ihnen kurz vorstellen:
40% der Befragten setzen sich erst im Laufe des letzten Schuljahres mit dem Thema ihrer beruflichen Zukunft auseinander.
- Unser Beratungskonzept setzt bereits in Klassenstufe 11 (G8) an.
42% benennen die kaum überschaubare Zahl der Möglichkeiten nach dem Schulabschluss als problematisch.
- Durch unser Beratungskonzept wissen die Abiturienten, was sie wollen, können und wie sie sich ihre berufliche Zukunft vorstellen und gestalten die Suche sehr zielorientiert. Das unterstützen wir zusätzlich durch eine Vorauswahl sinnvoller Anlaufstellen und Ansprechpartner.
52% der Schüler formulieren Beratungsbedarf bezüglich ihrer eigenen Interessen, die sie kaum kennen.
- Unser Beratungskonzept widmet diesem Punkt einen eigenen Baustein, die Präferenzberatung, da aus unserer Erfahrung die Kenntnis der individuellen Talente und Arbeitspräferenzen entscheidend für eine erfolgreiche berufliche Zukunft ist.
58% aller Befragten sind sich unsicher hinsichtlich ihrer individuellen Eignung und Fähigkeiten.
- Unser Beratungskonzept sieht auch hierzu einen gesonderten Baustein vor, den Kompetenzcheck. Die Ergebnisse werden mit denen der Präferenzberatung abgeglichen.
58% der Befragten beurteilen Eignungs- und Persönlichkeitstests im Rahmen professioneller Beratungsangebote vorwiegend kritisch, gerade was den Nutzen angeht.
- Unser Beratungskonzept sieht keines dieser Auswahlverfahren vor, da wir nach langjähriger Erfahrung damit ebenfalls nicht davon überzeugt sind, dass solche Tests bei Schülern langfristige Orientierung, sinnvolle Entscheidungsfindung und zielgerichtete Umsetzung des Zukunftsbildes unterstützen.
Fast alle Schüler beziehen Eltern und Verwandte in den Entscheidungsfindungsprozess ein, allerdings stufen lediglich 39% ihre Familienmitglieder als kompetente Auskunftgeber ein.
- In unserem Beratungskonzept werden Sie als Eltern in einem gemeinsamen Vor- und Abschlussgespräch als wichtige Wegbegleiter Ihres Kindes in die Entscheidungsfindung eingebunden. Auch in der laufenden Beratung gibt es gemeinsame "Hausaufgaben".
Abschließend noch der Kommentar eines Vaters: "Ich bin stolz darauf, durch meine eigene berufliche Karriere meinem Sohn ein Vorbild und Ratgeber zu sein, doch ich möchte ihn in seiner Entscheidung nicht zu sehr beeinflussen. Für mich ist es wichtig zu sehen, wie sich mein Sohn seine berufliche Zukunft vorstellt, wo er seinen Kompetenzen und Arbeitspräferenzen hat und dass wir nun gemeinsam über unterschiedliche Einschätzungen reden.
Sie möchten eine sichere und glückliche Entscheidung darüber treffen, wie Sie Erfolg und Spaß im künftigen Berufsleben verbinden können? Dann sind Sie hier richtig.
Als Bildungsprofi mit über 20 Jahren Berufserfahrung und entsprechenden Referenzen biete ich Ihnen eine Beratung auf Augenhöhe: authentisch - klar - umsetzbar!
Was meine Beratung von anderen unterscheidet ist die einzigartige Kombination meiner Kompetenzen, Persönlichkeit und Referenzen. Ich berate anders...
- Ich begnüge mich nicht damit, Ihre Fähigkeiten und Stärken herauszufinden, sondern ermittle darüber hinaus Ihre bevorzugten Arbeitsbereiche, in denen Sie von Natur aus motivierter und erfolgreicher sind als Andere!
- Ich analysiere keine Potenziale, also Ihr Vermögen und Unvermögen, ich konzentriere mich auf Ihre Stärken! Denn Ihre Schwächen sind heute bereits die Stärken der Anderen.
- Ich bewerte Sie nicht anhand psychologischer Tests, ich arbeite mit erprobten Instrumenten aus der Unternehmenspraxis, die Sie nicht in Schubladen stecken. Die Ergebnisse können Sie sofort, z. B. in Bewerbungsgesprächen, anwenden.
- Ich arbeite nicht mit Testergebnissen, die lediglich Momentanaufnahmen Ihres Verhaltens abbilden, ich arbeite mit Instrumenten, deren Ergebnisse längerfristig gelten und Sie durch Ihr ganzes Berufsleben begleiten.
- Ich stelle Ihnen ein erstklassiges Netzwerk aus Headhuntern, Unternehmen und Hochschulen zur Verfügung.
Sie sind neugierig geworden auf die Abiturientenberatung mit Wirtschaftsblick? Dann kontaktieren Sie uns über Mail, Telefon, Facebook oder Xing. Ich freue mich auf Sie!
Fundierte Studien- und Berufswahl mit unserer Präferenzberatung
Sie wissen nicht, wie es nach dem Abi weitergeht? Sie haben mehrere Studienrichtungen ins Auge gefasst, sind sich aber unsicher, welcher nun der richtige Studiengang ist? Sie möchten Ihre erfolgreiche berufliche Zukunft nicht dem Zufall überlassen?
Nach unserer Präferenzberatung haben Sie den Durchblick und können Ihren Berufsweg zielgerichtet planen. Machen Sie sich selbst einen Eindruck davon, wie konkret unsere Beratungsergebnisse sind!
Hier geht es zu den Best-Practice-Beispielen von Abiturienten.
Auch von Eltern bekommen wir immer wieder begeisterte Rückmeldungen, wie z. B.:
"Gerne möchten wir uns bei Ihnen bedanken. Sie waren bzw. sind für uns eine großartige Bereicherung. Durch Ihre fach"frauliche" Beratung sind wir wieder in sogenanntem ruhigeren Fahrwasser gelangt. Unsere Tochter hat sich unheimlich gemacht und wir harmonieren so gut wie schon lange nicht mehr miteinander. Die gesamte Beratung empfanden wir persönlich als eine wahre Hilfestellung fürs Leben. Vielen Dank hierfür!
Leistungslust statt Leistungsdruck - Studien- und Berufsberatung langfristig gedacht!
Dass Abiturienten heute einem großem Leistungsdruck ausgesetzt sind, ist nicht von der Hand zu weisen. Und wenn sie das Abitur in der Tasche haben droht die nächste schwierige Entscheidung. Was studieren? Welche Berufsausbildung wählen? So oder so haben sie die Qual der Wahl, wie auch der Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger kurz aber prägnant beschreibt:
Abiturienten vor der Qual der Wahl
In der Tag sind das auch die Aussagen, die wir von den Abiturienten, die unsere Beratung in Anspruch nehmen, immer wieder hören:
- Ich habe mir viel zu spät Gedanken über meine berufliche Orientierung gemacht
- Ich würde das falsche Studium wählen, da ich keine Ahnung von meinen Stärken und Vorlieben habe
- Ich bin mit der zielgerichteten Auswahl von Berufsbildern und Studienmöglichkeiten überfordert, da die Angebote so vielfältig sind
Die zahlreich am Markt angebotenen Potenzialanalysen vermitteln eine Momentaufnahme der Stärken und Schwächen und bieten keine langfristige Orientierung. Das Ziel muss eine ganzheitliche und vorausschauende Beratungsleistung sein, die nicht nur die Kompetenzebene abdeckt, sondern auch die bevorzugten Arbeitspräferenzen sowie das individuelle Zukunftbild berücksichtigt.
Wie sagte eine Abiturientin so treffend: Was nützt mir ein Testergebnis, laut dem ich eine Kompetenz im naturwissenschaftlichen Bereich habe, super analytisch arbeiten kann und teamfähig bin? Ich weiß immer noch nicht, in welchen Arbeitsbereichen ich mich nach dem Studium wirklich wohl fühle, wie ich mir in fünf Jahren meine Zukunft vorstelle und wie ich den Prozess der Studienwahl Schritt für Schritt gestalte. Individuelle Zielsetzungen erfordern individuelle Maßnahmen im Coaching.
Genau das erarbeiten wir mit Instrumenten aus der Unternehmenspraxis. Die Ergebnisse begleiten Sie durch Ihr ganzes Berufsleben, eben langfristig gedacht!
Im Rahmen der business lounge presented by sap
erlebten uns ca. 70 Teilnehmer mit dem Vortrag
"High Performance im Job - Arbeitspräferenz schlägt Kompetenz".
Der Vortrag befasste sich mit den Voraussetzungen für persönliche Hochleistung und von Hochleistungsteams. Einen Schwerpunkt bilden Praxisbeispiele aus dem Coaching von Führungskräften sowie Teamentwicklungen. Eine angeregte Diskussion rundete den Abend ab.
Danke für Ihr großes Interesse!
Systematisches Talentmanagement mit Hochleistungsgarantie
"Sie wissen was Sie können - aber worauf haben Sie wirklich Lust?"
Im Rahmen der 28. ABSOLVENTUM HR-Werkstatt an der Universität Mannheim hatten wir Gelegenheit, mit interessierten Unternehmensvertretern, externen Beratern und Studenten diese Thematik in einem Kurzworkshop näher zu beleuchten.
Da das Berufsleben bereits heute von stetiger
Veränderung und Brüchen geprägt ist, ist es von größter Bedeutung, den individuellen Berufs- und Karriereweg – unter
Einbindung aller Unwägbarkeiten - zu entwerfen, flexibel zu planen und
umzusetzen. Maßgebend ist, persönliche Talente und Karrieremuster
zu kennen, die einen verlässlichen Roten Faden darstellen. Nur selten wird z. B. in Bewerbungsgesprächen danach
gefragt, denn die Analyse von Kompetenzen und Potenzialen ist vorherrschend.
Doch gerade die persönlichen Präferenzen bilden die Basis für ein erfülltes wie
erfolgreiches Berufsleben. Die eigenen naturgegebenen Präferenzen klug und
passgenau in den Berufs- und Karriereweg einzubinden, sichert die Freude an der
Arbeit ebenso wie Hochleistung in der jeweiligen Tätigkeit.
Der Workshop gab Antworten auf die Fragen:
- Was heißt überhaupt Talent? Was ist Begabung?
- Wie lassen sich Begriffe wie Kompetenz, Arbeitspräferenz und die entsprechenden Modelle voneinander abgrenzen?
- Welches Modell bietet Ressourcenorientierung statt Verhaltensbeschreibung, Kompetenzeinschätzung und Potenzialbewertung
- Was sind mein bevorzugter Arbeitsbereich, meine maßgebliche Arbeitspräferenz?
- Woran habe ich Spaß und worin bringe ich Hochleistung?
Nach einem kurzen Theorieinput hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Thematik in vier Kleingruppen mit folgenden Fragestellungen zu vertiefen:
- Welche Vorteile bietet das Team-Management-System gegenüber anderen Modellen? Welche Einsatzmöglichkeiten sehen Sie?
- Welchen Einfluss hat das Team-Management-System auf Bewerbungsgespräche? Wo liegen Chancen?
- Stellen sie ein Team mit Ihren persönlichen Arbeitspräferenzen und beurteilen Sie es auf Hochleistungsfähigkeit!
- Wenn Sie die Arbeitsfunktionen Ihrer momentanen Tätigkeit einschätzen, wie gut ist Ihre Arbeitspräferenz berücksichtigt? Welche Schlussfolgerungen für Ihre berufliche Laufbahn ziehen Sie?
Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten wurden im Plenum präsentiert und es ergab sich eine rege Diskussion. Viele Teilnehmer stellen sich nach dem Workshop nun die Frage, ob sie in ihrer momentanen Tätigkeit "richtig" aufgehoben sind. Wir erwarten mit Spannung die nächste HR-Werkstatt! Am Ende der Veranstaltung war man sich einig, in künftigen Bewerbungsgesprächen aus Bewerbersicht wie folgt agieren zu können: "Mit meinen Kompetenzen bis ich auf dieser Stelle richtig aufgehoben, aber haben Sie auch eine im Angebot, bei der meine Präferenzen zum Tragen kommen und ich Ihrem Unternehmen Hochleistung bringen kann?" An dieser Vision arbeiten wir...
Sie finden Impressionen der Veranstaltung auf unserer Facebook-Seite.
Hochbegabt - Ein Student auf der Suche nach dem "besten" Berufsweg
Man sollte meinen, berufliche Orientierung sei für Hochbegabte kein Problem. Jan, ein Student aus Berlin, überzeugte uns vom Gegenteil. Seine schulische Laufbahn ist schnell beschrieben: eine Klasse hat er übersprungen, eine weitere wollte er nicht mehr überspringen, den Vorschlag, auf ein entsprechendes Internat zu wechseln, lehnte er ebenso ab. "Ich war überall der Jüngste, das machte mir immer zu schaffen!" Abitur mit Auszeichnung bestanden, wie auch das Psychologiestudium. Ein zweites Studium soll sich nun anschließen. Doch welches?
Im Vorgespräch kristallisierte sich dann auch schnell das Kernproblem heraus. Vereinfacht formuliert: Jan interessiert sich für viele Themenbereiche, hat ausgeprägte Talente im sprachlichen, naturwissenschaftlichen und musikalischen Bereich, absolvierte bereits mehrere Praktika im Ausland und hat sozusagen die Qual der Wahl! Daher seine Unsicherheit, in welchen Arbeitsbereichen er seine Kompetenzen am sinnvollsten einsetzen kann. Um das herauszufinden, hat Jan bei uns eine Präferenzberatung durchlaufen.
Sein TMS-Profil© zeigt eindeutige Stärken in den Arbeitspräferenzen "Systematischer Umsetzer", "Zielstrebiger Organisator" und "Kontrollierender Überwacher". Einige der daraus abgeleiteten Empfehlungen:
- Teamarbeit ist essentiell
- Eine Führungslaufbahn ist denkbar
- Bei langfristiger Arbeit in stark hierarchisch geprägten Organisationen ist auf die Identifikation mit der Unternehmensphilosophie zu achten, da das eigene Wertebewußtsein sehr ausgepägt ist
- Arbeit in (wechselnden) Projekten, auch in Projektleitungsfunktion
- Die Arbeitsaufgabe sollte Tätigkeiten aus dem Umsetzen, Organisieren, Verkaufen und Überwachen enthalten, dann ist ein Höchstmaß an Arbeitszufriedenheit und Hochleistung gewährleistet
- Berufsbilder in reinen Kreativ- und Supportfunktionen vermeiden, wie z. B. Werbung, Design, Sozialberatung, Pädagogik
- Tätigkeiten, die als reine Stabs- oder Beratungsfunktion ausgeführt werden, nicht in Betracht ziehen
Aber auch andere Arbeitspräferenzen sind fast ebenso gut ausgeprägt, wie z. B. der "Entdeckende Promoter". Diese Rolle hatte Jan als solche bisher nicht wahrgenommen, was ihn spontan dazu bewogen hat, in einem Nebenjob zu "testen", ob es ihm Spaß macht, am Kundenempfang Menschen zu beraten und im Vertrieb oder Marketing tätig zu sein. Ergebnis: es macht ihm Spaß!
Jan ist auch klar geworden, dass er durch seine Fähigkeit, zwischen vielen Aufgaben schnell zu wechseln, andere oft überfordert. Auch besteht die Gefahr, seine hohen Ansprüche auf andere zu übertragen. Die Neigung zur Kontrolle entspringt oft seinem ausgeprägten Wertebewußtsein, welches auf die Umgebung projiziert wird. Das erhöht den Druck bei allen Beteiligten und ist somit oft die Ursache seiner eigenen Verunsicherung, alles richtig und besonders gut zu machen, was er ja aufgrund seiner Hochbegabung auch kann und tut! Es klingt paradox, aber für Jan war das einer der wichtigsten Lerneffekte aus unserer Präferenzberatung, sich selbstbewußt zu verkaufen und Mut zum Eigenmarketing zu entwickeln. Das wird er ab sofort durch die Kenntnis seiner bevorzugten Arbeitsbereiche zielorientiert und sicherer umsetzen. Bleibt noch die Entscheidung bezüglich des Zweitstudiums: BWL mit Fachrichtung Marketing, passend zur bisher unterentwickelten Arbeitspräferenz und endlich einmal im selben Alter wie die Kommilitonen zu sein....
Studienberatung - Auf vielfachen Wunsch ein neues Angebot von Reinpold Berufsarchitekturen®
Sie stehen als Studentin oder Student vor der Entscheidung Ihr Studium abzubrechen oder das Studienfach zu wechseln? Sie wünschen sich einen nachhaltig erfolgreichen Berufseinstieg?
Dann sollten Sie folgende Fragen beantworten können:
- Wie möchte ich nach meinem Studium leben und arbeiten?
- Welche Bedürfnisse und Werte sind mir im Berufsleben wichtig?
- Welche Branchen, Einsatzbereiche und Organisationsformen eignen sich besonders für mich?
- Wie treffe ich sinnvolle und ganzheitliche Entscheidungen über meine Zukunft?
Wir unterstützen Sie dabei, ein klares Zukunftsbild durch das Erkennen der eigenen Grundmotivation zu erarbeiten. Ziel ist, Ihre persönlichen Werte, Fähigkeiten und bevorzugten Arbeitsbereiche, die Ihrer beruflichen Orientierung zugrunde liegen, herauszufinden. Nur so können Sie individuelle Karrieremuster bereits bei der Studienwahl und beim Einstieg in das Berufsleben berücksichtigen. Wir arbeiten mit bewährten Instrumenten aus der Unternehmenspraxis, insbesondere mit dem Karriereanker und dem Team-Management-Profil©. Wir arbeiten nicht mit Kompetenzeinschätzungen oder Potenzialanalysen, die nach unseren Erfahrungen zunächst wenig hilfreich bei einer grundlegenden Entscheidung sind.
Zum Traumstudiengang mit der Karriereberatung für Abiturienten
Bald Abitur und was dann? -unter dieser Überschrift berichteten wir letztes Jahr über die Beratung von Lena, einer Abiturientin, die im Dschungel der Ausbildungs- und Studienangebote ziemlich orientierungslos war. Mittlerweile hat sie nach der Umsetzung des in der Beratung entwickelten Maßnahmenplanes ihr Traumstudium gefunden und uns rückgemeldet:
"Hallo Frau Reinpold, ich habe mich für den Studiengang "Internationales Personalmanagement und Organisation" beworben und bin seit dieser Woche auch eingeschrieben. Das Studium wird Anfang März beginnen. Nochmals bedanken möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Mühe. Unsere Treffen, besonders die Präferenzberatung haben mir persönlich sehr viel gebracht. Ich bin mir über meine Stärken und Schwächen jetzt mehr bewusst und arbeite entschieden daran."
Der Studiengang bereitet auf klassische personalwirtschaftliche Berufsfelder wie Personalreferent, Personalcontrolling, Personal- und Organisationsentwicklung oder Berufspädagogik vor. All diese Arbeitsbereiche decken die Arbeitspräferenzen von Lena ab. Diese liegen nach Auswertung ihres TMS-Profiles eindeutig im "Kontrollierenden Überwacher", "Unterstützenden Stabilisator" und "Systematischem Umsetzer". Durch die Kenntnis und zielgerichtete Berücksichtigung ihrer persönlichen Arbeitspräferenzen bei der Studienwahl stellt Lena heute bereits sicher, dass sie in ihrer beruflichen Karriere nicht nur Top-Leistung bringen wird, sondern auch viel Freude bei der Arbeit haben wird.
Vor ihrer Entscheidung hat Lena ein Praktikum absolviert, um einen Einblick in einen Dienstleistungsbereich zu bekommen. Ebenso hat sie Firmen- und Hochschulmessen besucht und bei einem Termin im BIZ Informationen über passende Studiengänge eingeholt. Sie hat damit den kompletten Maßnahmenplan, den sie im dritten Baustein der Beratung, dem "Future-Job-Szenario" entwickelt hat, mit Erfolg umgesetzt. Wir gratulieren Lena zum Engagement und zur glücklichen Entscheidung!
Mit zielgerichtetem Maßnahmenplan motiviert in die Zukunft - Abiturientenberatung bei Reinpold Berufsarchitekturen® macht es möglich!
Mit dem Abi in der Tasche und frei von jeglichem Lerndruck besuchte uns Alexandra ein weiteres Mal, um die im letzten Baustein "Future-Job-Szenario" besprochene Vorgehensweise in einen Maßnahmenplan zu fassen. Wir setzen hierbei eine kreative Methode aus dem Projektmanagement ein, die es ermöglicht, den gesamten Prozess im wahrsten Sinne des Wortes "begreifbar" zu machen. Der gesamte Zeitraum bis zu Alexandras Studienbeginn im Wintersemester 2010/2011 wurde mit Holzbausteinen, in Form von Meilensteinen, Aufgaben und auftretende Hürden, dargestellt.
Alexandra hat bis dahin bereits ein soziales Jahr sowie mindestens ein Praktikum geplant. Nun hat sie konkret festgelegt, wie sie bei der Praktikumsauswahl vorgeht, welche Firmen für sie in Frage kommen, bei wem sie sich Vorfeld über Praktikumsinhalte informiert, welche Fristen sie im Bewerbungsprozess beachten muss und anhand welcher Entscheidungskriterien sie bei mehreren Angeboten ihren Praktikumsplatz auswählt. Jede einzelne Maßnahme wurde auf ein Kärtchen geschrieben und mit einem konkreten Termin versehen. Sehr hilfreich dabei sind auch die Kontakte von Reinpold Berufsarchitekturen® in die Wirtschaft.
Was das Studium anbelangt, hat Alexandra bereits eine Vorauswahl an Fachhochschulen getroffen, die ihre erste Wahl sind. Darüberhinaus hat sich ja im Verlauf der Beratung ergeben, dass für sie neben ihrer bevorzugten Arbeitsbranche noch der Bereich Bank, Finanzen und Versicherung interessant wäre. Auch hier hat Alexandra in gezielten Maßnahmen formuliert, wie sie an passende Informationen über entsprechende Arbeitsbereiche und -inhalte gelangt. Gespräche mit unterschiedlichen Partnern wurden geplant und konkrete Termine gesetzt.
Mit Blick auf den gesamten Maßnahmenplan mit den Meilensteinen und den dazwischenliegenden Aufgaben wurden dann sehr schnell zeitliche Ungereimtheiten deutlich, so konnten einige Termine gleich korrigiert, bzw. die Aufgaben in ihrer zeitlichen Reihenfolge neu sortiert werden. Auch die Frage "Was kann Unvorhergesehenes passieren, was das Erreichen eines Meilensteins verhindert?" hatte Folgen. Alexandra wurde sich möglicher Risiken bewusst und kann mit entsprechenden Maßnahmen frühzeitig gegensteuern. Am Ende unserer Beratung meinte Alexandra: "So klar und deutlich habe ich noch nie auf einem Fleck gesehen, was ich alles machen muss und vor allen Dingen wie und wann!"
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Abitur geschafft! Und wie es weiter geht steht nach erfolgreicher Abiturientenberatung für Alexandra nun auch fest...
Sie erinnern sich? Alexandra absolvierte im März den zweiten Baustein innerhalb der Abiturienten-beratung von Reinpold Berufsarchitekturen, den "Kompetenz-Check". Im April trafen wir uns zum dritten und vorerst letzten Baustein, dem "Future-Job-Szenario". Ziel des Bausteins war es, ein Zukunftsszenario für die berufliche Laufbahn zu planen, die persönliche Berufsarchitektur. Entscheidungshilfen wurden formuliert und konkrete Maßnahmen zur Umsetzung festgelegt.
Zum Einstieg stand die Fremdeinschätzung ihrer Kompetenzen auf dem Programm, die ihre Eltern in der Zwischenzeit durchgeführt hatten. Große Unterschiede in den Einschätzungen wurden festge-halten und im gemeinsamen Abschlußgespräch diskutiert.
Die Erarbeitung des Zukunftsszenarios umfasst mehrere Schritte, die bildlich mit dem Bau der eigenen Berufsarchitektur verglichen werden:
Die Baufreigabe, sozusagen der "Rote Punkt", für die bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, wie z. B. die Auseinandersetzung mit wichtigen Zukunftstrends, die Beschäftigung mit der eigenen Lebensphilosophie und die Formulierung persönlicher Einflussfaktoren auf die berufliche Zukunft. Grundlagenarbeit, die oft vernachlässigt wird.
Das Baumaterial, das für die berufliche Zukunft bereits vorhanden ist. Dazu zählen die individuellen Kompetenzen und Arbeitspräferenzen, sowie der "Vorrat an früheren Erfolgen und Erfahrungen", dessen man sich oft nicht bewusst ist. Vorlieben für und Kenntnisse von Branchen und Arbeitssystemen gehören ebenso dazu.
Der Bautrupp, der beim Aufbau der beruflichen Architektur unterstützt. Hier ist es wichtig sich vor Augen zu führen, was wichtige Vorbilder sind und warum. Auch die Frage, mit wem ich gerne zusammenarbeite und wen ich auf dem künftigen Weg nutzen kann, wird beantwortet. All das wird als persönliches Netzwerk transparent und spielt eine besondere Rolle im späteren Maßnahmenplan, wenn es um die konkrete Umsetzung des Zukunftsbildes geht.
Schließlich wird das berufliche Zukunftsbild in Form einer Collage gestaltet. Dabei werden alle bisher erarbeiteten Ergebnisse integriert. Es wird interpretiert, Schwerpunkte und ein roter Faden werden herausgearbeitet. Im Falle von Alexandra wurden z. B. einerseits ihr Ehgeiz und ihre Motivation deutlich, "beruflichen Erfolg zu haben und auf das Treppchen zu kommen". Andererseits die Vorstellung, dieses mit einer klaren Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben und persönlicher Balance zu verbinden. Ihr wurde bewusst, dass Anspruch und Wirklichkeit sehr wohl im Widerspruch zueinander stehen können und Spannungsfelder auftreten werden. Das wird sie nun bei der Ausarbeitung von Maßnahmen zur Umsetzung ihres Zukunftsbildes berücksichtigen. Sie wird die Planung und Realisierung ihrer beruflichen Laufbahn sehr zielgerichtet und mit einem hohen Maß an Sicherheit, was ihre Kompetenzen, Arbeitspräferenzen, ihr Netzwerk und ihre persönliche Lebensphilosophie angeht, vorantreiben. Wir wünschen ihr viel Erfolg dabei und werden über ihre Fortschritte berichten.
Eine Abiturientin gewinnt Klarheit - Nach der Präferenzberatung folgt der Kompetenz-Check
Nur noch wenige Wochen bis zum Abitur und Alexandra weiß vor lauter Büffeln kaum, wo ihr der Kopf steht. Trotzdem hat sie seit der Präferenzberatung vor vier Wochen ihre Kompetenzeinschätzung vorbereitet. Wir erinnern uns: Die Präferenzberatung ergab bevorzugte Arbeitsbereiche im "Auswählenden Entwickler" und "Zielstrebigen Organisator". Um eine sinnvolle Entscheidung für das anstehende Studium und den künftigen Beruf zu treffen braucht Alexandra nicht nur Klarheit darüber, welche Arbeitsbereiche ihr Spaß machen und in denen sie bestmögliche Leistungen bringt, sondern auch, welche entsprechenden Kompetenzen sie bereits entwickelt hat und wo es noch Lern- und Entwicklungsbedarf gibt. Das ist Inhalt des zweiten Bausteins "Kompetenz-Check", der als halbtägige Einzelberatung durchgeführt wird.
Zum Einstieg reflektieren wir die Selbsteinschätzung von Alexandra, die ihre Fähigkeiten in den vier Kompetenzbereichen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz bewertet hat. Weniger wichtig sind hierbei die Prozentzahlen, sondern die konkret erlebten Beispiele, die sie für jedes Kriterium gefunden hat. Zum Beispiel liegt ihre Selbsteinschätzung darüber, wie gut sie mit Konflikten umgeht, bei 70%. Ihre Erfahrung, dass sie in Konfliktsituationen einen kühlen Kopf bewahrt und gerne als Vermittlerin genutzt wird untermauert diesen Wert. In unserem Gespräch bemerkt Alexandra, dass sie bei Konflikten, an denen sie selbst beteiligt ist, oft sehr schnell zu Kompromissen bereit ist, worüber sie sich anschließend manchmal sehr ärgert. Spontan spielen wir eine konkrete Konfliktsituation von ihr in einem Rollenspiel durch. Alexandra merkt, wie es sich anfühlt, ihrem Ärger auch mal Luft zu machen, in Auseinandersetzung mit ihrem Gegenüber zu gehen und ihre Meinung durchzusetzen. Sie bekommt nicht nur den Hinweis, an ihrem Verhalten etwas zu verändern, sondern probiert es auch aus. Sie hat sofort ein Erfolgserlebnis! Die gemachten Erfahrungen geben ihr die Sicherheit, in künftigen Konflikten auch mal anders zu agieren. Entsprechende Lernfelder werden auch für andere Kompetenzkriterien abgeleitet. Bis zum nächsten Baustein "Future-Job-Szenario" holt sich Alexandra noch eine Fremdeinschätzung ihrer Kompetenzen. Sie bittet ihre Eltern, Geschwister oder einen Freund, sie unabhängig von ihrer eigenen Einschätzung zu beurteilen. In einem gemeinsamen Gespräch werden die Ergebnisse sozusagen nebeneinander gelegt und abgeglichen. Es wird eine spannende Erfahrung für Alexandra, ob sie sich ähnlich einschätzt wie ihre Feedbackpartner, oder sich in ihren Kompetenzen eher unter- oder überschätzt. Bis zum nächsten Baustein wünschen wir Alexandra nun erst einmal viel Glück bei den Abi-Prüfungen!
Lesen Sie den nächsten Erfahrungsbericht über Alexandra im Mai...
Ob Abiturient oder Student - Maßgeschneiderte Wege in ein erfolgreiches Berufsleben
Eine Abiturientin, mitten in den Abi-Vorbereitungen, sitzt bei mir zur Beratung - "Ich weiß nicht, was ich will, Informationen über Berufsbilder und Studiengänge helfen mir wirklich nicht weiter."
Ein Student, drittes Semester Informatik, sitzt vor mir - "Ich schleppe mich durch das Studium, sehe keinen Sinn mehr darin und würde gerne abbrechen, doch was dann?"
Zwei Fälle, ein Problem: Den "passenden" Studien- und Berufsweg zu finden! Wenn jemand Spaß am Einrichten und Reparieren von Computern hat, am Tüfteln und Optimieren, dann ist Informatik nicht zwangsläufig der passende Studiengang. Und wenn jemand 20 Berufsbilder kennt, hilft das nicht unbedingt, eine zielgerichtete Entscheidung aufgrund persönlicher Fähigkeiten und beruflicher Vorlieben zu treffen. Wie gelingt es, eine möglichst ganzheitliche Entscheidungsgrundlage zu schaffen? Reinpold Berufsarchitekturen bietet eine einzigartige individuelle Beratungsleistung, die sich von anderen Angeboten deutlich abhebt.
Die angehende Abiturientin, nennen wir sie Alexandra, fühlt sich wie die meisten ihrer Mitschüler ziemlich orientierungslos im Dschungel der Studiengänge und späteren Berufsmöglichkeiten. Jedoch hat sie bereits die Entscheidung getroffen, dass sie studieren möchte. Entsprechend motiviert arbeitet sie auf ihr Abitur hin. Schon bei der Frage nach ihren Leistungskursen und Lieblingsfächern stellt sich heraus: Ein Fach, das eigentlich ihr Lieblingsfach ist, hat sie aufgrund der zuständigen Lehrkraft nicht als LK belegt. Jedoch nicht wegen persönlicher Differenzen, sondern weil die Lehrkraft für eher "schlechte" Notengebung bekannt sei. Alexandra wägt also ganz bewusst Vor- und Nachteile ab, im Fachjargon nichts anderes als eine Kosten-Nutzen-Analyse. Auch das ständige Verbessern von Prozessen und Tätigkeiten macht ihr Spaß. Das bekam auch ich sofort zu spüren, denn eine Optimierungsidee hinsichtlich meiner Laptop-Präsentation ließ nicht lange auf sich warten! Bei der Durchsprache ihres Präferenz-Profiles war es dann nicht verwunderlich, dass sie genau in diesen Arbeitsbereichen eindeutige Vorlieben aufweist. Nämlich im "Auswählenden Entwickler" und "Zielstrebigen Organisator". Offensichtlich hat sie dort auch bereits entsprechende Kompetenzen entwickelt. Ihre Arbeitspräferenzen haben sich im Gespräch eindeutig herauskristallisiert und bilden eine wichtige Grundlage für den weiteren Beratungs- und Entscheidungsprozess. Alexandra ist nicht nur prädestiniert für Arbeitsbereiche, in denen sie mit Prozessanalysen und -optimierung, Projektmanagement oder Logistik zu tun hat, sondern wird dort auch Spitzenleistungen bringen, da es ihre Präferenzbereiche sind. Die Präferenzberatung hat sie in ihren Vermutungen absolut bestätigt und der erste Baustein auf dem Weg zu einer sicheren Entscheidung ist gelegt. Im nächsten Gespräch wird dann das Kompetenz-Profil von Alexandra reflektiert, das sie in der Zwischenzeit selbstständig erstellt. Lesen Sie hier Anfang März die Fortsetzung.
Und der Student? - Nennen wir ihn Matthias, auch über seinen weiteren Weg berichten wir in Kürze...
Bald Abitur – und was dann?
Reinpold Berufsarchitekturen bietet Unterstützung zum aktiven Gestalten der Zukunft
„In uns ist alles“, so Friedrich Hölderlin, spiegelt zutreffend die Erfahrung einer angehenden Abiturientin wider, die vergangene Woche im Rahmen von Reinpold Berufsarchitekturen die drei Grundbausteine Präferenzberatung, Future-Job-Szenarien und Entscheidungs-Masterplan abgeschlossen hat. Die Schülerin hatte sich zum Ziel gesetzt, Möglichkeiten für ihre Berufsplanung auszuloten, um nach dem Abitur eine sinnvolle und für sie passende Entscheidung für ihre berufliche Ausrichtung und Tätigkeit zu treffen. Basis dafür bilden nun die Ergebnisse der Grundbausteine. Und so sehen diese Bausteine aus:
Das für sie in der "Präferenzberatung" erstellte Profil auf der Grundlage des Team Management Systems TMS© beschreibt ihre Stärken in den Bereichen des systematischen Umsetzens, des kontrollierenden Überwachens und unterstützenden Stabilisierens. Das bedeutet konkret: In einer Arbeitsfunktion, die sie wählt, setzt sie Pläne genau und vollständig in die Tat um, sichert Qualität ebenso wie Werte und hält Standards aufrecht. Sie ist, wenn sie diese Arbeitsfunktionen ausführt, nicht nur mit Leidenschaft bei der Arbeit, sondern erbringt auch Hochleistung. Ihre bevorzugten Einsatzbereiche sind Qualitätssicherung, Controlling, Produktion, Support oder Dienstleistung.
Im Baustein "Future-Job-Szenarien" entwarf die Schülerin ein Bild ihrer Zukunft. Dabei wurden die Ergebnisse der Präferenzberatung integriert. Als Ergebnis wurde etwa festgehalten, dass der künftige Beruf und auch das Studium einen hohen Praxisanteil enthalten sollten. Unternehmen mit hierarchischen Strukturen und klaren Prozessen liegen der Schülerin ebenso wie die Arbeit im Team. Als erste Maßnahmen wurden der gezielte Besuch einer Firmen- und Hochschulmesse, sowie die Teilnahme an einer Vorlesung an der Berufsakademie und Fachhochschule abgeleitet.
Bevor im Baustein "Entscheidungs-Masterplan" konkrete Entscheidungshilfen formuliert wurden, galt es im Kompetenz-Check sich in Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz einzuschätzen. Ausgeprägte Fähigkeiten der Schülerin sind eine hohe Zuverlässigkeit in strukturierter Zielerreichung, ausgeprägte Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen. Die Aussagen aller Bausteine wurden schließlich in einem Entscheidungs-Portfolio zusammengefasst. Die Schülerin verfolgt nun insbesondere folgende Optionen:
• Studium mit hohem Praxisanteil, Struktur und Zielorientierung in Richtung Berufsbild
• Vorher Praktika in den o. g. Einsatzbereichen absolvieren
• Gezieltes Informationsgespräch im BIZ anhand der nun klaren Kompetenzen, Präferenzen und Zukunftsvorstellung
Wir drücken die Daumen für die anstehenden Entscheidungen!
"Beruf = Das Rückgrat des Lebens"
Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900
Am 11. November investierten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 12 des Kurpfalz-Internats in Bammental Zeit in eine Informationsveranstaltung mit "Reinpold Berufsarchitekturen". Sie nutzen sie Gelegenheit, unser Angebot zur beruflichen Orientierung kennenzulernen und kritisch unter die Lupe zu nehmen. Bereits unser Eingangsstatement zur Frage "Was sind die vier meist genannten Antworten auf die Frage, was Sie nach dem Abitur machen?", fand Bestätigung:
- Weiß ich nicht.
- Studieren, aber weiß nicht was.
- Ausbildung oder Studium, weiß ich aber noch nicht.
- Erst mal die Welt kennenlernen.
Klingt witzig, hat allerdings einen ernsten Hintergrund. Viele Schüler sind trotz der Vielzahl an Wahlmöglichkeiten, oder gerade deshalb, überfordert, den eigenen beruflichen Weg zu finden. Hinzu kommt eine massive Unsicherheit über die eigenen Interessen und Talente. Unklar sind auch die Anforderungen und Kompetenzen, die der Arbeitsmarkt der Zukunft verlangt. Genau auf diese Themen ist unser Angebot für Abiturienten zugeschnitten. Die Schülerinnen und Schüler des Kurpfalz-Internats konnten sich davon überzeugen. Mit Feuereifer packten sie die Gelegenheit beim Schopf und beschäftigten sich mit dem TMS-Profil aus unserem Grundbaustein "Präferenzberatung". Sie schätzten ihre Haupt-Arbeitspräferenz ein und die Reaktionen darauf reichten von begeisterter Zustimmung bis hin zu ungläubigem Verneinen. Die Rückmeldung einiger Mitschüler bestätigte so manchen "Kreativen Innovator" oder "Systematischen Umsetzer". Auch die Möglichkeit das Zukunftsbild aus dem Baustein "Future-Job-Szenarien" näher zu beleuchten wurde wahrgenommen. Dieser Baustein wurde von einer angehenden Abiturientin präsentiert, die gerade die Grundbausteine absolviert hat und daher ungeschminkt über ihre Erfahrungen berichtete. Das weckte Lust auf mehr! Deshalb haben wir mit der Schulleitung vereinbart, die Informationsveranstaltung künftig jährlich anzubieten.
Hochleistung als Profession:
"Machen Sie einfach das, was Sie am besten können, leidenschaftlich und gerne tun und der Markt in Zukunft braucht"
Im Rahmen eines Praxisseminars der Select GmbH hatten wir
Gelegenheit, über 60 Geschäftsführern, Personalleitern und
Betriebsräten das Thema „Hochleistung als Profession“ zu präsentieren.
Ziel
war es, Wege zur Hochleistung zu beschreiben und anhand ausgewählter
Praxisbeispiele von Menschen, Teams und Organisationen die erfolgreiche
Umsetzung aufzuzeigen.
Die Fragen sowohl während der Präsentation als auch die angeregte
Diskussion bei den Gruppenarbeiten machten deutlich, dass Hochleistung
sehr verschiedene Befindlichkeiten weckt. Die eigenen Potenziale, die
Teampotenziale und die Potenziale von Organisationen zu identifizieren,
sind in aller Regel als Ziel formuliert. Die eigenverantwortliche – und
vor allem nachhaltige – Umsetzung dieser Ziele ist jedoch immer mit
Veränderungsschritten auf verschiedenen Ebenen verbunden. Diese
Schritte machen es für die Verantwortlichen und Beteiligten oft schwer,
den notwendigen Weg gemeinsam zu gestalten und bis an das Ziel zu
gehen. Aus unserer Sicht sind diese Schritte unerlässlich, um
Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen und die Motivation und
Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sicherzustellen. Lesen Sie hier mehr.
„Mit Reinpold Berufsarchitekturen®
den beruflichen Weg finden und gestalten“
„Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen.“
Anton Bruckner, österreichischer Komponist und Musikpädagoge, 1824-1896
„Reinpold Berufsarchitekturen®“ ist im Rahmen eines persönlichen Entwicklungs- und Strategieprozesses entstanden, also bei der Gestaltung meiner eigenen Zukunft. Die Fragestellung lautete: Was will ich nach 16 Jahren in einem Großunternehmen und mehreren Jahren freiberuflicher Beratung in meiner Selbstständigkeit jetzt wirklich tun? Mein Fundament war höchst solide gelegt, jedoch galt es das Gebäude neu zu entwerfen – gleichermaßen außen wie innen.
Schnell erkannte ich: In mein persönliches Zukunftsbild sollten alle meine Präferenzen und Kompetenzen integriert sein. Dieses Mobiliar meines Hauses, das, einmal erworben, von mir gepflegt und stets ergänzt wurde, hatte mich durch das gesamte Berufsleben begleitet und erfolgreich gemacht. Auch von lieb gewordenen Mitbewohnern wollte ich mich nicht trennen: Familie, Freunde, Mentoren, das sind die Menschen, deren Rückhalt und Rückmeldungen wichtig sind, um zielgerichtete Entscheidungen zu treffen und nachhaltig umzusetzen.
Dieser Prozess hat die Idee zu „Reinpold Berufsarchitekturen®“ reifen lassen. Mit hochkarätiger Beratung unterstützen mein Team und ich Menschen darin – vom Beginn der beruflichen Laufbahn bis zum Ende, angefangen bei Abiturienten bis hin zu Führungspersönlichkeiten in verantwortungsvollen Positionen – das persönliche Optimum an Erfolg und Arbeitszufriedenheit zu erreichen. Danke an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Unterstützung!

